Siegfriedbrunnen Grasellenbach Odenwald

[postlink]http://www.odwtv.de/2012/09/siegfriedbrunnen-grasellenbach-odenwald.html[/postlink]http://www.youtube.com/watch?v=_hFgFFiCgvwendofvid [starttext]
Odenwald.Wochenschau.TV: || http://www.Odenwald.TV || Grasellenbach liegt im UNESCO Geopark Bergstraße- Odenwald auf einer Höhe zwischen 420 und 580 Meter ü. NN. Ortsteile von Grasellenbach werden von den beiden bedeutendsten Bächen des südlichen Odenwaldes durchflossen, vom Ulfenbach und der Weschnitz, die beim Ortsteil Hammelbach entspringen, wo die Wasserscheide zwischen Neckar und Rhein verläuft. Grasellenbach erhebt den Anspruch, Schauplatz eines abscheulichen Verbrechens zu sein, der Ermordung Siegfrieds durch Hagen von Tronje. 1844 wurde nördlich von Grasellenbach eine Quelle entdeckt, deren Lage den geographischen Beschreibungen des Nibelungenlieds entsprechen soll. Neben dem Siegfriedbrunnen sind das Naturdenkmal "Krumme Tanne", eine gotische Kapellenruine und der Irene-Turm die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Gemeinde, die 1972 durch die Zusammenlegung mehrerer Orte entstand. In der Nibelungen-Forschung wird die Quelle bei Grasellenbach recht häufig als der Ort der hinterlistigen Ermordung des kühnen Helden Siegfried durch den grimmen Hagen genannt. Sie liegt ein Stück unterhalb des Gipfels des "Spessartskopf", eines Berges, der mit dem "Spehtsharte" in der mittelalterlichen Dichtung gleichgesetzt wird. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde diese Quelle von dem Geheimen Hofrat Dr. Knapp aus Darmstadt entdeckt und ist seither zu einer der Wallfahrtsstätten der Nibelungen-Freunde geworden. Das Wasser wurde gefaßt und plätschert aus einer Wand aus Bruchsteinmauerwerk heraus. Die Inschrift in einem Steinblock weist sie als "Siegfrieds-Brunnen" aus. 1851 wurde daneben ein gotisierendes Steinkreuz errichtet, in dessen hohen Sockel die Strophe 981 aus der 16. "Aventiure" des Nibelungenliedes in mittelhochdeutscher Sprache eingemeisselt ist. Siegfrieds Ermordung. Gegenüber, in einem flachen Stein, ist eine Wappen-Lilie eingraviert. Die Anlage entspricht dem romantischen Gedankengut des 19. Jahrhunderts. Information: Gemeinde Grasellenbach Schulstraße 1 64689 Grasellenbach Telefon: 06253 94940 Fax: 06253 21026 Internet: http://www.gemeinde-grasellenbach.de
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